Evi Rodemann

Scheitern erwünscht!

Wenn Leiten schmerzt! Evi Rodemann hat erlebt: Schmerzhafte Prozesse und unser Umgang damit haben ein großes Potenzial. Lass dich in deinen schmerzhaften Zeiten ermutigen und anfeuern, durch Krisen Gott neu kennenzulernen und in deiner Leiterpersönlichkeit zu reifen.

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Evi Rodemann: Scheitern erwünscht

Schmerz als Werkzeug in unserer Werkzeugkiste

Wenn wir Schmerzen in Leiterschaft also nicht verhindern können, müssen wir als Leitende unbedingt lernen, mit Schmerzen und Verletzungen richtig umzugehen. Jeder von uns benötigt dazu eine eigene Strategie, damit die Schmerzen nicht chronisch werden. Oder wenn sie wie bei Paulus chronisch sind, müssen wir lernen, sie anzunehmen. Wir können Verletzungen nicht verhindern, aber wir können etwas dafür tun, dass die Wunde zu einer gesunden Narbenbildung kommt und nicht jahrelang vor sich hin eitert und sich auf den Rest unseres Lebens auswirkt.

Als Kinder haben wir vielleicht geweint, wenn wir hingefallen sind. Wir wurden von jemandem, der uns liebt, getröstet. Manche besonderen Pflaster wanderten auf unsere Hände, Ellenbögen oder Knie. Nachdem der Schmerz vorbei war, trugen wir die Pflaster wie eine Trophäe.

Je älter wir wurden, umso weniger weinten wir laut. Wir entwickelten stattdessen das lautlose Weinen des Herzens. Und dazu eine innere Strategie, Schmerzen zu stoppen. Aber wie heilsam kann es sein, mal alles herauszuweinen und dabei zu spüren, wie uns gefühlte Steine vom Herzen plumpsen. Das gestatten wir uns kaum, oder? Als Erwachsene stehen wir da doch drüber, Schmerzen machen wir mit uns selbst aus. Wir haben dafür manche gute und auch weniger gute Strategie im Umgang mit Schmerzen entwickelt. Aber effektiv sind sie allemal. Oberflächlich scheinen die Schmerzen zu verschwinden. Doch ohne offenen Umgang verschiebt sich die Ursache nur – oft nach innen, in unser Herz. Manche Wunde betäuben wir mit Dingen, die uns mehr schaden als helfen. Schokolade hilft sicherlich ein wenig, aber auch nachhaltig? Oder ist es vielleicht der übermäßige Alkohol- oder Fernsehkonsum, mit dem wir versuchen, kurzfristig etwas, was uns richtig getroffen hat, zu vergessen oder kleinzureden? Wie wir auf gesunde Weise mit unseren Schmerzen als Leitende umgehen können, erkläre ich dir in Kapitel 5.

Als ich mich in meiner Krise befand, nahm der ehemalige internationale Direktor der Lausanner Bewegung, Doug Birdsall, mit mir Kontakt auf, um mich zu unterstützen. Er hatte durch einen Freund von mir gehört. Ich war sehr berührt, denn weder kannte er mich, noch spielten wir in der gleichen »Leiterschafts-Liga«. Wir trafen uns ein paar Monate später auf einen Kaffee, da wir
an der gleichen Konferenz teilnahmen. Er sagte zu mir: »Evi, in ein paar Jahren schaust du dir deine schmerzvolle Geschichte an und du wirst erleben, wie dieser Schmerz ein Werkzeug in deiner Werkzeugkiste geworden ist.« Ich schaute ihn mit tränenerfüllten Augen an und antwortete: »Wirklich? Kann so etwas tatsächlich geschehen?«

Ich wünsche mir, dass du das ebenso erlebst. Denn Schmerz kann uns im Leben entscheidend weiterbringen. Verschwende ihn nicht, sondern nutze ihn für Gott und sein Reich. Eines Tages wird dein Schmerz auch für dich ein Werkzeug in deiner Werkzeugkiste sein.

240 Seiten

ISBN: 9783417000214
Maße: 13.5 x 21.5 cm
Ausstattung: Gebunden

Wir lieben es, Erfolgsgeschichten zu erzählen. Das inspiriert, hat Strahlkraft. Aber nicht immer geht alles gut – auch nicht, wenn wir mit Gott unterwegs sind und leiten. Evi Rodemann hat erlebt: Schmerzhafte Prozesse und unser Umgang damit haben ein großes Potenzial. Gerade für uns, die wir an einen Gott glauben, der den Inbegriff von Leid, Scheitern und Schmerz als zentralen »Erfolg« der Menschheitsgeschichte ins Zentrum stellt – das Kreuz!

Lass dich in deinen schmerzhaften Zeiten ermutigen und anfeuern, durch Krisen Gott neu kennenzulernen und in deiner Leiterpersönlichkeit zu reifen.

Mit persönlichen Leitungserfahrungen von Thomas Härry, Doris Lindsay, Jörg Ahlbrecht, Sabine Fürbringer u.v.m.

Buchvorschau

Evi Rodemann: Scheitern erwünscht
Evi Rodemann: Scheitern erwünscht
Evi Rodemann: Scheitern erwünscht
Evi Rodemann: Scheitern erwünscht
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Leiterschaft kann die herausforderndste und gleichzeitig die fröhlichste Aufgabe/Verantwortung sein. Beides geht oft Hand in Hand. Es gibt viele Hürden in Leiterschaft, die uns zerbrechen können. Dieses Buch erzählt von Menschen, die zerbrochen waren und wo Gott eingeschritten ist, um wiederherzustellen und zu erneuern. Wo die Krise zum Segen wurde! Evi Rodemann schreibt nicht nur aus einer theoretischen Position, sondern hat aus dem wahren Leben und eigenen sehr schmerzhaften Erfahrungen ein großartiges und lesenswertes Buch geschrieben. Ich empfehle dieses Buch ohne Einschränkung als jemand, wie alle Leitende, der durch schwierige Erfahrungen auf seiner Reise leitet.

Bob Moffett, Mentor und früherer CEO

Als Leitende kommen wir an unsere Grenzen, garantiert. Evi Rodemann weiß, wie das unsere Persönlichkeit und die Gottesbeziehung strapaziert. Es gelingt ihr, angesichts dieser Realität Wege aufzuzeigen, die zum kostbaren Schatz von echtem Leben und Menschsein führen. Persönliche Erfahrung und Fachwissen gepaart mit Stimmen anderer Leitenden – super zu lesen.

Susanne FürbringerSabine Fürbringer, Psychologin, Leiterin Campus WE

Wer als Leiterin oder Leiter dieses Buch in die Hand nimmt, nimmt einen Spiegel zur Hand, für uns alle ein wichtiger Bestandteil unseres Alltagslebens. Mehrmals am Tag überprüfen wir unser Aussehen. Dieses Buch ist aber mehr, es ist genau genommen das, was wir von einem Vergrößerungs- oder Kosmetikspiegel kennen. Dieser vergrößert die wesentlichen Dinge 5-, 10- oder gar 20-fach – hilft uns beim genauen Hinschauen. Du entdeckst jedes Pickelchen und kleinste Härchen – ein unschätzbarer Helfer bei der Diagnose von Hautunreinigkeiten. Ich lese das Buch von Evi Rodemann nach mehreren Jahrzehnten Leitungsdienst. Und ich frage mich, warum diese Assoziation eines Vergrößerungsspiegels bei der Lektüre in meinem Kopf ist. Ich docke beim Lesen an, die hier gestellten Fragen und geteilte Erfahrungen kenne ich auch selbst nur zu gut. Dieses Buch ist einerseits pragmatisch und praktisch, stellt andererseits die richtigen und tiefschürfenden Fragen, lässt unterschiedlichste Menschen mit unterschiedlichsten Leitungserfahrungen zu Wort kommen, lädt ein zu einem intensiven Blick hinter die Kulissen von Leiterinnen und Leitern. Auf diese Weise ist es ein zutiefst ehrliches Buch: das oft erlebte Hamsterrad des Dienstes, subtile Stolperfallen, schwere Lebenskrisen – all das wird nicht ausgespart, sondern es wird die Frage nach den tieferen geistlichen Zusammenhängen schmerzhafter Lebens- und Diensterfahrungen gestellt. Und es spürt Antworten auf, und wird dadurch zu im wahrsten Sinne des Wortes „hilf-reicher“ Lektüre. Ich wünsche allen Leiterinnen und Leitern einen erhellenden Blick in den Vergrößerungsspiegel!

Ekkehart Vetter (Mülheim an der Ruhr – 1.Vorsitzender der Evangelischen Allianz in Deutschland)

Scheitern erwünscht! Echt jetzt, fragt man sich! Gut, wenn erfolgreiche Leute auf großen Bühnen von ihrem Scheitern in Vergangenheitsform berichten, dann bekommt das viel Applaus. Sie erzählen dann oft davon, wie jetzt alles besser, größer und erfolgreicher geworden ist. Das hört man das gern. Ich auch! Aber was ist, wenn man nicht direkt eine Erfolgsstory nachschieben kann? Oder eine ganz andere Story daraus erwachsen wird? Evi Rodemann ist gescheitert. Von einem Moment auf den anderen verlor sie eine einflussreiche Position in der europäischen christlichen Szene. Völlig unvorbereitet wurde sie abserviert. Von heute auf Morgen auf dem Abstellgleis. Was tun? Verdrängen? In neue Aufgaben stürzen? Es sich selbst und anderen beweisen, dass man doch wer ist! Was kann! Einem Unrecht geschehen ist!? Evi rang sich unter vielen Schmerzen durch, dieser Erfahrung auszuhalten. Ihr ins Auge zu schauen und die Lektionen zu lernen, die in diesem Schmerz verborgen lagen. Davon berichtet sie in ihrem einzigartigen Buch. Offen, konkret und reflektiert. Etliche O-Töne anderer bekannter Leitender hat sie ergänzend eingearbeitet. Sie berichten von ähnliche Erfahrungen. Die Botschaft ist klar: wir sind in unserem Scheitern, in den Krisen und unserem Versagen nicht allein. Das war überfällig! Ich finde es sehr genial, dass eine einflussreiche Leiterin so offen Einblick in ihr Scheitern gibt. Über ihre Kämpfe, Wege und Selbstzweifel. Mühsam hat sie ihre Spur wieder gefunden. Das macht so viel Mut. Sie holt eine Erfahrung ans Tageslicht, die sonst eher „unter Verschluss“ bleiben. Das ist so gut und wohltuend. Es ist unvermeidbar für Verantwortliche: wir alle scheitern. Irgendwann. Irgendwo. Irgendwie. Besser wir bereiten uns darauf vor und verstehen, welcher Nutzen darin liegen kann, wenn wir richtig darauf reagieren. Evi Rodemann gibt mit Scheitern erwünscht! einen guten Einstieg in eine Wirklichkeit, die auf dem Weg zur Reife jeder Leiter und jede Leiterin durchleben muss. Irgendwann. Irgendwo. Irgendwie.

Lothar Krauss
DER LEITERBLOG, Mitglied im Vorstand von Willow Creek Deutschland, Pastor der VM Mannheim

Ein Buch fehlt noch in meinem Bücherregal: „Scheitern erwünscht!“ Ich dachte ich hätte die wichtigsten Bücher über Leiterschaft schon gelesen. Alle Klassiker von allen Bekannten Autoren waren dabei. Die meisten stammten aus dem angelsächsischen Raum und waren überwiegend von erfolgreichen, männlichen Leitern geschrieben. Aber ein Buch fehlt noch in meinem Regal: „Scheitern erwünscht!“ – die schonungslose ‚andere Seite‘ von allen erfolgreichen „how-to’s“. Die hautehrlichen Erlebnisse und Erkenntnisse einer norddeutschen Leiterin, dessen Herz für junge Führungskräfte schlägt und dessen authentischen Zeilen einen Weg aufzeigen, wie sie durch die hohe See von Krisen, Schmerzen, Selbstzweifel und auch Scheitern, ihre eigenen Führungsrollen fruchtbar und multiplizierbar navigieren können. Danke Evi für dein Mut und dein Vorbild!

Andreas Timm, Pastor & Gemeindeberater im BFP

„Hätte ich das wirklich vor meiner eigenen Leitungszeit wissen wollen?“ schoss es mir durch Herz und Hirn, als ich das Debütwerk von Evi Rodemann über das Leiten las. Nein, ich hätte es nicht wissen wollen, aber es hätte mir sicherlich geholfen! Der Ratgeber „Scheitern unerwünscht“ liest sich wie eine einzigartige Anleitung zur Paradoxen Intervention von Viktor E. Frankl: Nehme an, wovor du dich am meisten fürchtest und lass dich überraschen, wie Hinfallen, Aufstehen und Heilung ein ganz neues Beziehungs-Level zu dir selbst und zu Gott entfaltet. Die Aussagen der Autorin sind erfrischend authentisch, schonungslos ehrlich, biographisch unterlegt, sachlich und biblisch fundiert. Als geistlich-seelische Toolbox hilft die Lektüre Leitern und Leiterinnen zu verstehen, wie aus Ohnmachtserfahrungen neue Vollmachtskräfte wachsen können. Gleichzeitig liefern die abwechslungsreichen Kapitel einen praxisorientierten Leitfaden und hilfreiche Prophylaxe für eine werdende Leitergeneration. Also: bald Lesen, mutig Leiten und in der Leiden-schaft wachsen!

Konstantin Mascher, Prior der ökumenischen Kommunität Offensive Junger Christen

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Dem Scheitern anders begegnen

Warum uns Krisen als Leitende wachsen lassen

Evi Rodemann
Scheitern erwünscht!

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